Fujimi Racing Club
FRC ist keine kommerzielle Rennstrecke, sondern gehört einer Gruppe von Fahrern. Wenn man fahren möchte, sollte man vorher einen Termin ausmachen, um sicher zu gehen, daß auch jemand anwesend ist. Gegen eine Gebühr kann man dann den Dreck fliegen lassen.Die Leute des FRC-Teams sind sehr freundlich und die Atmosphäre ist entspannt.
Die Strecke ist extrem technisch und die schwerste, auf der ich je fuhr. Das macht die ganze Sache sehr interessant. Mit einem 2WD Buggy kann es allerdings etwas frustrierend werden. Die meisten FRC-Fahrer sind allerdings mit 2WD-Buggies unterwegs, so daß man sich Setuptips holen kann.
4WD-Buggies werden auf vielen Strecken ja recht schnell langweilig. Auf dieser sind sie keine schlechte Wahl, da sie die Einstiegshürde doch etwas niedriger ansetzen. Die meisten Sprünge müssen perfekt angefahren werden, wenn man nicht auf dem Dach landen will. Dies gelingt mit einem 4WD leichter.
Zu meinem Setup:
Ich war mit meinem Kyosho RB5 unterwegs. Als Motor kam ein enRoute Core 4000 zum Einsatz. Ritzel ist 20T. Regler ein enRoute A6. Strom kommt von einem Lipo. In den vorderen Dämpfern 500er Öl, in den hinteren 400er; die originalen silbernen Federn funktionieren am besten. Als Reifen empfehlen sich Panther soft bzw. super soft oder Proline Hole Shot M3.

Nach einigen vorangegangenen Regentagen war der Boden sehr griffig. Der Belag ist harter Lehm. An manchen Stellen mit etwas losem Sand.

Die Startgerade (1) und der schnellste Teil der Strecke endet in einem kurzen Bergaufstück, das kurz vor der Kurve einen kleinen Sprung (2) eingebaut hat. Bergab ist eine Stufe (3), die sehr schwer zu überspringen ist. Es folgen ein flacher Sprung vor der Kurve (4) und nach der Kurve (5).

Dann kommen fünf kleine, aber zum Teil recht steile Sprünge (6).

Die zwei Bodenwellen vor der Kurve lassen das Chassis unruhig werden (7). Dadurch wird es schwer genug Tempo für den ersten großen Double aufzunehmen (8, siehe voriges Photo).
Nach einer 180 Grad Kurve folgt der nächste große Double (9).

Die kleine Steilkurve vor dem Riesendouble (10) sollte man mitnehmen, um genug Tempo zu haben. Der Sprung ist sehr schwer und endet in den meisten Fällen erfolglos.

Hat man den Sprung überstanden geht es kurz bergauf, dann um die Kurve und wieder bergab. Die folgenden Links-Rechts-Kombination ist auf der Kurveninnenseite jeweils mit einem steilen Huegel versehen.

Ein kegelförmiger Hügel (11) bildet den letzen schweren Sprung. Wenn man nicht die Mitte erwischt, bekommt man Schräglage. Auf dem Landeplatz warten zwei versetzte Unebenheiten darauf dem schief fliegenden Auto den Rest zu geben.
Nach einer 180 Grad Kurve geht es wieder auf die Start-Ziel-Gerade.

Im Hintergrund das Ende der Fünfersprunggruppe. In der Bildmitte der erste Double, Im Vordergrund der Absprunghügel des zweiten Doubles.
Noch ein paar Schnappschüsse vom Tag.
Danke an das FRC-Team.
Doumo arigatou, FRC-Team! Tanoshiikatta!









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