Review - Tamiya CR-01
Aufbau
Der Karton ist mit einer klassischen Tamiyaillustration versehen, die die Modelle unter anderem bei Sammlern so beliebt machen. Auch der geöffnete Karton zeigt das typische aufgeräumte Bild eines Baukastens von Tamiya. Die Aluprofile sind besonders exponiert untergebracht.An die Aluprofile werden die vertikalen Seitenteile angebracht. Außerdem befinden sich die Aufnahmen für die Links an den Trägern.
Der mittlere Teil besteht aus drei Plastikplatten/-wannen. In das Batteriefach passen Side-by-side- und Stangenakkus. Das zunächst labil erscheinende Mittelteil wird zwischen die Aluträger geschraubt und die ganye EInheit erhält dann die nötige Steifigkeit.
Torsionsstäbe verbinden die Linkaufnahmen. Es sind bereits Tuningstabis erhältlich (OP-1030).
Die Diffs sind samt Gehäuse aus Aludruckguß. Das Diff ist mit einer Schraube sperrbar. Diese Schraube ist auch durch ein Loch in der Plastikverkleidung des Diffs zugänglich. Somit ist es möglich das Diff schnell zu entsperren.
Die Achsengehäuse sind aus einem sehr zähen Kunststoff gefertigt.
Die C-Hubs haben Nuten, die in die Federn der Achsgehäuse passen. Somit kann der Nachlauf eingestellt werden.Vorne beträgt er 15°, hinten 25°.
Links im Bild ist eine tellerförmige Aufnahme für die Spiralfeder zu sehen. Die komplette Achseinheit. In der Mitte wird der Servo montiert. Eine hintere Lenkung ist optional. Die dafür benötigten Teile sind im Baukasten enthalten.
Einen Rammer gibt es aber nur für vorne.
Das Chassis mit montierten Achsen von unten. Vorne kommen oben kurze Links zum Einsatz. Der Akku ist auch vorne untergebracht. Außerdem werden im Standardsetup vorne die Löcher für den kurzen Radstand und hinten für den mittleren Radstand verwendet.
Also eher eine Einstellung für bergauf.
Das zentrale Planetengetriebe mit Motor ist eine sehr gelugene Konstruktion. Die Verbindung zum Getriebe in den Achsen wird durch längenverstellbare Kardans hergestellt. Die Hülsen sind aus Plastik. Eindringender Sand wird zum Klemmen und hohem Verschleiß führen. Im Baukasten liegt auch gleich ein zweiter Satz bei.
Besser wird es sein mit einem Ballon und Kabelbindern abzudichten.
Das fertige Chassis. Karosseriehalter sind noch nicht angebracht. Die Reifen sind aus einer weichen Gummimischung. Die Beadlockfelgen komplett aus Plastik. Es werden kleine selbstschneidende Schrauben für die Ringe verwendet. Die Haltbarkeit der Felgen dürfte nicht besonders hoch sein.
Ein großer Rammer aus flexiblem Plastik schützt die sehr detaillierte Karosserie. Ansicht des fertigen Chassis von vorne und unten. Matschfahrten werden ausgedehnte Reinigungen folgen.
Die Karosserie ist -man ist das von Tamiya nicht anders gewohnt- äußerst detailliert und stellt wohl das Maximum des mit Polykarbonat Erreichbaren dar. Anbauteile sind auch enthalten. Wie lange die Spiegel den Crawlerbetrieb überleben ist abzusehen.
Die Leistungsfähigkeit wird sicher nicht in der Spitzenklasse liegen. Aber das ist ja auch gar nicht beabsichtigt. Was Scale angeht macht Tamiya keiner was vor und so wird auch dieser Bausatz viele Käufer finden.
Mittlerweile sind auch einige Tuningteile erhältlich:
Anodisierter Alurahmen (OP-1049), Aluseitenteile (OP-1047) und -akkuhalter (OP-1046).
Die Leistungsfähigkeit wird sicher nicht in der Spitzenklasse liegen. Aber das ist ja auch gar nicht beabsichtigt. Was Scale angeht macht Tamiya keiner was vor und so wird auch dieser Bausatz viele Käufer finden.
Mittlerweile sind auch einige Tuningteile erhältlich:
Anodisierter Alurahmen (OP-1049), Aluseitenteile (OP-1047) und -akkuhalter (OP-1046).
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