Yokomo D-Max Special

Yokomos neues Driftchassis ist für Counter Steer ausgelegt. Ein großer Lenkeinschlag und die zentrale Rutschkupplung ermöglichen ohne weitere Umbauten das Driften mit Gegenlenken. Natürlich kann man auch den Slipper sperren und die schnellere Rotation der Hinterräder über die optionalen Zahnräder mit anderer Übersetzung erreichen.


Der übliche kleine schwarze Karton. 10-Mesh Felgen (TW-1313N) mit ZR-DR02 Driftreifen sind enthalten.

Die Chassisplatte ist aus 2,5mm dicken Karbon. Ausfräsungen für Akku, Motor und das Slipperrad sind auf der Oberseite. Der Motorträger passt perfekt in die Aussparung. Die Querlenkerhalter, Lenkpfosten und der Akkuhalter sind bereits montiert.
Die Lenkarme sind aud faserverstärktem Kunststoff. Kugellager lassen sie leicht und präzise laufen. Mit ein paar Beilegescheiben läßt sich vertikales Spiel beseitigen; dies ist aber nicht unbedingt nötig. Die Schrauben in den Lenkpfosten sind nur eingeschraubt, um im aktuellen Zustand die Lenkung an ihrem Platz zu halten bis das Oberdeck montiert ist.
Der Halter für das Slipperrad ist am Platz. Die Schrauben, die von der Unterseite der Chassiplatte montiert werden, sollte man noch lose lassen. Ansonsten könnte sich das Teil verdrehen und man hat später Probleme die Abdeckung zu montieren.
Vorne ist ein Kugeldiff im Einsatz; hinten eine Starrachse. Eine zweite Starrachse (ohne Zahnrad) ist enthalten. Das Diff ist bereits montiert. Der Bausatz enthält kein Diffett. Stahlringe hindern die Diffausgänge daran sich aufzuspreizen.

Die Getriebeboxen sind Fahrern des Drift Package bekannt. Die Boxen passen gut in die Aussparungen der Chassisplatte.

Die Kupplungsbeläge sind bereits in das 48dp 74T Slipperzahnrad montiert. Man sollte den richtigen Sitz nochmal überprüfen. Sie sitzen sehr stramm. Die Belaege sind nciht aus demselben Material wie die des Offroaders B-Max. Diese Belaege können mit einem speziellem Fett gefahren werden. Je nach Auftrag der Fetts auf den vorderen und hinteren Belag läßt sich der Overdrive der Hinterräder justieren. Das Fett ist in der weißen Schatulle, die man zunächst für das Behältnis von Diffett hält. Etwas schwarzes Fett sollte auf den Bereich geschmiert werden, wo sich Slipperplatte und vordere Slipperausgang berühren. Die Schraube sollte mit etwas Schraubensicherung versehen werden.
Die Abdeckungen sind an ihrem Platz. Nachdem die oberen Schrauben eingedreht sind, kann man die unteren Schrauben auch anziehen.
Die Oberdecks aus 2mm Karbon sind montiert.

Der Motorhalter ist an seinem Platz. Eine Plastikkappe hält Schmutz von den Zahnrädern fern. Durch eine Öffnung kann das Ritzelspiel eingestellt werden. Versclossen wird der Zugang mit einem einschnappenden Deckel.

Die Dämpferbrücken sind massiv: 3,5mm dickes Karbon. Die hintere hat fünf Positionen für die obere Dämpferbefestigung. Die Bohrungen sind nicht miteinander verbunden. Für die Sturzstangen sind sechs Positionen vorgesehen.
Die vordere Brücke hat sechs Löcher für den Dämpfer und fünf für die Sturzstange.
Die obere Linie der Brücken ist fast gerade, was sehr gut aussieht.

Der vordere C-Hub ist der gleiche wie im Drift Package. Der Radhalter hat eine neue Form, um den größeren Lenkwinkel zu ermöglichen.
Es ist bei der Montage zu beachten, daß der schwarze Kingpin oben und der silberne unten ist.
Der Bauatz enthält vier Kardans für die Räder. Die Länge ist unterschiedlich. Die mit den kürzeren Radwellen werden vorne verwendet.
Vorne stehen drei Positionen für die äußere Befestigung der Sturzstange zur Wahl, hinten vier. Die Rechts-Links-Gewindestangen für Sturz und Lenkung sind aus Titan.

Die unteren Aufhängungsarme sind die gleichen wie beim Drift Package (SD-008H).

Bei den Dämpfern gibt es nichts neues. Sie arbeiten wie gewohnt weich und präzise. Die Federn sind die gleichen wie die Standardfedern des Drift Masters. Alle Federn haben die gleiche Härte (mittel-weich). Dämpferöl ist im Kit enthalten (#250).

Die Dämpfer sind am Chassis. Auf den Photos ist auch die 0° vordere Querlenkeraufnahme und die hintere mit 2° zu sehen.

Ober- und Unteransicht. Das Chassis ist sehr steif. Ein gutes Setup und sorgfältiges Montieren der Dämpfer ist sehr wichtig.

Der Radsatz ist enthalten. Die Bremsscheibenattrappen sind gleichzeitig die Radaufnahmen. Zwei Nummernschildplatten sind auch vorhanden.
Der Servohalter ist aus Alu. Der übliche (und recht gute) Servosaver von Yokomo ist natürlich ebenfalls da.

Die Akkuhalter sind aus Karbon. Drei Schrauben müßen entfernt werden um die Stromspender zu wechseln. Jede Hälfte der Saddlepacks sollte nicht länger als 70mm und nicht breiter als 47mm sein.
Der sehr große Lenkwinkel für das Counter Steering.

Der D-Max ist eine sehr hochwertiges Chassis. Es macht Spaß es zu bauen und alle Teile passten. Wenn man die Leistung haben will, die das Chassis bereit stellt, sollte man einige Zeit für das Setup verbringen. Wenn man den Slipper nicht braucht, sperrt man ihn und hat einen konventionellen Kardanantrieb. Gerade im aktuellen Counter Steer-Boom wird wohl aber kaum jemand darauf verzichten wollten. Das Chassis ist ein "echter" Yokomo: Gute Qualität, einfaches Abstimmen und eine unkomplizierte, aber funktionelle Konstruktion.