Review - Tamiya F104 Pro
Der Karton ist sehr edel in schwarz und rot gehalten. Ein Schwarzweiß-Photo des Chassis läßt die Vorfreude steigen (wenn man vom prominent platzierten und allseits geliebten Tamiyastecker absieht).
Im Karton ist dann nicht sonderlich viel. Ein Direct-Drive-Chassis hat nunmal nicht viele Teile. Natürlich sind auch etwas Werkzeug, Öl und Fett enthalten. Die schöne Karosserie, Mabuchimotor und Moosgummireifen runden den Baukasten ab.
Motor und Achsträger sind ebenfalls aus Kunststoff. Man sollte die Schrauben, die die Seitenteile zusammenhalten, noch nicht festziehen. Erst den Trägerrahmen auf der Powerpodplatte festschrauben und dann die Schrauben der Seitenteil festziehen. So verhindert man einen verdrehten Trägerrahmen.
Mit den Einsätzen für die Wellenhalterung läßt sich die Bodenfreiheit von -2mm bis +2mm in 1mm-Schritten einstellen.
Der vordere Teil des Powerpods dient als hinterer Anschlag für den Akku.
Die bewegten Teile des Antriebs sind sehr leicht. Die Welle ist aus Karbon und Diffghäuse und Hubs aus Alu. Im Diff werden Tellerfedern verwendet.
Es liegen zwei Zahnräder bei (93T und 104T, Modul 04), Ein 25T-Ritzel ist auch enthalten. Das rechte hintere Rad läßt sich wechseln ohne das Diff zu verstellen. Allerdings ist es etwas aufwendiger, wenn man das Diff einstellen möchte. Dazu muss die vordere Hälfte des Hubs entfernt werden. Diese ist mit Splint und Madenschraube mit dem Rest der Welle verbunden. Die Madenschraub im Alu könnte ein Schwachpunkt werden, wenn man das Diff öfters wartet.
Der Motor wird mit einer blauen Aluspange befestigt.
Die oberen Arme der Vorderachse. Durch Wenden der Platte kann ein Sturz von 1° oder 2° gewählt werden. In die Löcher werden Alukugeln mit Bohrung als Aufnahme für die Kingpins gedrückt.
Die oberen Querlenker werden auf Kugelköpfe geklippst und dann mit Schrauben am Abspringen gehindert.
Im Bild ist auch die Servobefestigung zu sehen. Der Servo wird hochkant zwischen den zwei Plastikwinkeln mit doppelseitigem Klebeband befestigt. Die Knuckles sind aus faserverstärktem Kunststoff und machen einen extrem soliden Eindruck. Mittels drei Beilegscheiben aus Plastik kann die Bodenfreiheit vorne eingestellte werden. Harte Feder (gold) sind im Baukasten enthalten.
Die Träger für Regler und Empfänger werden aufgesteckt. Damit die Träger nicht unkontrolliert hinß und herschwenken dämpfen Gummiringe zwischen Oberdeck und Träger die Bewegung. Die Fläche der Träger ist 25mm x 36mm. Wenn der Akku im Chassis ist, lassen sich die Träger nicht mehr bewegen.
Das Oberdeck ist 2mm stark.
Die Platte des Reibungsdämpfers ist aus Karbon; die Dämpferplatten aus normalem Plastik.
Ein TRF-Öldämpfer kommt zum Einsatz.
Zeit zu testen, ob die Akkus passen. Die Träger für die Elektronik werden zur Seite geschwenkt und der Akku von links vorne eingeschoben. Dann sichert ein keilförmiges Plastikteil, das mit zwei Splinten fixiert wird, den Akku.
Soweit kam ich allerdings nicht, da keiner meiner Lipoakkus perfekt in den Schacht passte. Die Mutter des Powerpods (siehe roter Kreis) hinderte den eckigen Akku daran. Wenn ich die Mutter entfernt habe, stieß der Akku an den Scharnierverbreiterungen der Elektronikträger oben an.
Der Lipo in Stickpackform ließ sich dank der runden Kanten in den Schacht schieben, war aber etwas zu lang (139mm). Da müßte man die Akkubefestigung etwas bearbeiten.
Der obere Flügel des Heckleitwerks läßt sich in zwei Stufen verstellen.
Die Gewindestangen für die Lenkung sind aus blauem Aluminium.
Ansicht von oben und unten. Eine sehr ansehliche Karosserie bedeckt später das schöne Chassis. Ein Fahrerkopf ist auch enthalten.
Das Chassis ist jetzt schon ein voller Erfolg, Das einzig große Manko ist, daß man bei der Dimensionierung des Akkufachs nur auf den hauseigenen Akkubestand an NiMH und LiFe geschielt hat. Ein Schelm wer böses dabei denkt. Erfahren sind die Tamiyakonstrukteuere ja zu Genüge; es ist sicherlich kein Zufall, dass fortschrittliche Akkutechnologie, die nicht aus dem Hause Tamiya kommt, nicht verwendet werden kann.
Länge (ohne Flügel): 343mm
Länge (mit Flügel): 410mm
Gewicht (wie auf drittletztem Photo): 425g
Im Karton ist dann nicht sonderlich viel. Ein Direct-Drive-Chassis hat nunmal nicht viele Teile. Natürlich sind auch etwas Werkzeug, Öl und Fett enthalten. Die schöne Karosserie, Mabuchimotor und Moosgummireifen runden den Baukasten ab.
Die 3,5mm starke Chassisplatte hat eine Ausfräsung für das T-Bar.
An den zwei Alupfosten werden später die Träger für Regler und Empfänger befestigt. Es liegen zwei weitere Pfosten bei, die das Chassis steifer machen. Allerding müssen diese beiden Extrapfosten bei jedem Akkuwechsel entfernt werden.
Mit der mittlere Schraube, die das Powerpod mit dem T-Bar verbindet, kann man die Seitenneigung justieren.
Die Powerpodplatte ist aus Plastik und hat einen Diffusor integriert.
Motor und Achsträger sind ebenfalls aus Kunststoff. Man sollte die Schrauben, die die Seitenteile zusammenhalten, noch nicht festziehen. Erst den Trägerrahmen auf der Powerpodplatte festschrauben und dann die Schrauben der Seitenteil festziehen. So verhindert man einen verdrehten Trägerrahmen.
Mit den Einsätzen für die Wellenhalterung läßt sich die Bodenfreiheit von -2mm bis +2mm in 1mm-Schritten einstellen.
Der vordere Teil des Powerpods dient als hinterer Anschlag für den Akku.
Die bewegten Teile des Antriebs sind sehr leicht. Die Welle ist aus Karbon und Diffghäuse und Hubs aus Alu. Im Diff werden Tellerfedern verwendet.
Es liegen zwei Zahnräder bei (93T und 104T, Modul 04), Ein 25T-Ritzel ist auch enthalten. Das rechte hintere Rad läßt sich wechseln ohne das Diff zu verstellen. Allerdings ist es etwas aufwendiger, wenn man das Diff einstellen möchte. Dazu muss die vordere Hälfte des Hubs entfernt werden. Diese ist mit Splint und Madenschraube mit dem Rest der Welle verbunden. Die Madenschraub im Alu könnte ein Schwachpunkt werden, wenn man das Diff öfters wartet.
Der Motor wird mit einer blauen Aluspange befestigt.
Die oberen Arme der Vorderachse. Durch Wenden der Platte kann ein Sturz von 1° oder 2° gewählt werden. In die Löcher werden Alukugeln mit Bohrung als Aufnahme für die Kingpins gedrückt.
Die oberen Querlenker werden auf Kugelköpfe geklippst und dann mit Schrauben am Abspringen gehindert.
Im Bild ist auch die Servobefestigung zu sehen. Der Servo wird hochkant zwischen den zwei Plastikwinkeln mit doppelseitigem Klebeband befestigt. Die Knuckles sind aus faserverstärktem Kunststoff und machen einen extrem soliden Eindruck. Mittels drei Beilegscheiben aus Plastik kann die Bodenfreiheit vorne eingestellte werden. Harte Feder (gold) sind im Baukasten enthalten.
Die Träger für Regler und Empfänger werden aufgesteckt. Damit die Träger nicht unkontrolliert hinß und herschwenken dämpfen Gummiringe zwischen Oberdeck und Träger die Bewegung. Die Fläche der Träger ist 25mm x 36mm. Wenn der Akku im Chassis ist, lassen sich die Träger nicht mehr bewegen.
Das Oberdeck ist 2mm stark.
Die Platte des Reibungsdämpfers ist aus Karbon; die Dämpferplatten aus normalem Plastik.
Ein TRF-Öldämpfer kommt zum Einsatz.
Zeit zu testen, ob die Akkus passen. Die Träger für die Elektronik werden zur Seite geschwenkt und der Akku von links vorne eingeschoben. Dann sichert ein keilförmiges Plastikteil, das mit zwei Splinten fixiert wird, den Akku.
Soweit kam ich allerdings nicht, da keiner meiner Lipoakkus perfekt in den Schacht passte. Die Mutter des Powerpods (siehe roter Kreis) hinderte den eckigen Akku daran. Wenn ich die Mutter entfernt habe, stieß der Akku an den Scharnierverbreiterungen der Elektronikträger oben an.
Der Lipo in Stickpackform ließ sich dank der runden Kanten in den Schacht schieben, war aber etwas zu lang (139mm). Da müßte man die Akkubefestigung etwas bearbeiten.
Der obere Flügel des Heckleitwerks läßt sich in zwei Stufen verstellen.
Die Gewindestangen für die Lenkung sind aus blauem Aluminium.
Ansicht von oben und unten. Eine sehr ansehliche Karosserie bedeckt später das schöne Chassis. Ein Fahrerkopf ist auch enthalten.
Das Chassis ist jetzt schon ein voller Erfolg, Das einzig große Manko ist, daß man bei der Dimensionierung des Akkufachs nur auf den hauseigenen Akkubestand an NiMH und LiFe geschielt hat. Ein Schelm wer böses dabei denkt. Erfahren sind die Tamiyakonstrukteuere ja zu Genüge; es ist sicherlich kein Zufall, dass fortschrittliche Akkutechnologie, die nicht aus dem Hause Tamiya kommt, nicht verwendet werden kann.
Maße
Breite: 180mmLänge (ohne Flügel): 343mm
Länge (mit Flügel): 410mm
Gewicht (wie auf drittletztem Photo): 425g
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